Rückblick auf die Radsaison 2016

Am 2. Dezember hat unser Nachtreffen stattgefunden. Diesmal ohne Rad haben wir einen selbst unter Einheimischen kaum bekannten Befehlsbunker in der Dortmunder Südstadt besichtigt. In Nachkriegszeiten diente er dann noch als Standort für den Katastrophenschutz, für den Millionenbeträge angesichts der Angst im Kalten Krieg ausgegeben wurde. Der Dortmunder Bildersturm, der jüngst durch die Gazetten geisterte, ist nichts dagegen. Wer sich auch mal in unbekannte Dortmunder Unterwelten begeben möchte, dem sei unser inhaltlicher Begleiter Harry Lausch empfohlen, der überaus interessante Einblicke ermöglicht hat.

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Beim leckeren Grünkohlessen im Grünen Entenpoth kamen dann Erinnerungen hoch.

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An Eder, Leine, Gera, Unstrut, Saale, Elbe, Mulde, Elster waren wir. Alte Bahntrassen haben wir erlebt, die zu wunderbaren Radwegen umgebaut sind. In Firmen waren wir, wie beim Landmaschinenhersteller Claas, bei Möbel Thonet, im Faguswerk, bei Rotkäppchen in Freyburg, bei der Firma Schlichte in Haselünne und den Chemiepark in Leuna. Nicht mehr existierende Betriebe haben wir aufgesucht, wie Agfa in Wolfen, den Thermometerhersteller in Geraberg, das Schieferbergwerk Delle an der Eder, die Glockenmanufaktur in Laucha, das Salinenwerk in Bad Dürrenberg. Wir haben lebendige Führungen erlebt an Orten, die leben und an Orten, an denen die Zeit scheinbar stillgestanden ist. „Wahrheit oder faustdicke Lüge“ war ein durchgängiges Thema. Vielen Menschen sind wir begegnet. Sie haben so unterschiedliche Gesichter und Gewänder! So, wie wir Radfahrer auch. Wenn Ihr Lust habt, so blättert noch einmal durch die Reiseberichte 2016.

Gruppenradreisen.de geht nun in die 20. Saison. Ich freue mich darauf, auf meinen eigenen kleinen Weg zu neuen Horizonten mit euch. Das neue Programm findet ihr hier.

Danke an alle MitradlerInnen für die schönen Erlebnisse!

Euer Kalle


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