Auf Radexpedition in Mecklenburg

Was Mama Fischadler hinter vorgehaltenem Flügel zu erzählen hat, das war das Thema dieser Tour an der mecklenburgisch-brandenburgischen Grenze im Land der tausend Seen im Mai 2016. Einen kleinen Einblick gibt es hier. Lest, was sie zu erzählen hat! Danke an alle Beteiligten zum Gelingen der „Radexpedition“.

    IMG_5705-1  Sand

Wasser, Weite, wellige Landschaften haben wir hier.

Auf und ab geht es durch pure Natur.

Sandwege bringen Radfahrer an konditionelle Grenzen.

      

     

Mirow ist idealer Ausgangsort für Radtouren.

Asphaltierte Wege ermöglichen Rundtouren.

Mitten durch den Ort brausen jedoch 1000 LKW pro Tag.

Adler bevorzugen anderen Lebenskomfort.

 

Fischadler haben hier eine neue Lebensgrundlage gefunden.

In früheren Jahren vernichtete  gebeizte Saat unsere Brut.

Sogar Waschbären, die immer mehr werden, räumen Adlernester leer.

Chefsache der DDR-Regierung war vor der Wende der Nationalpark.

Heute freuen wir Adler uns darüber und die Menschen auch.

An unserem Horst haben wir die Radlergruppe herzlich begrüßt.

Die Menschen stören uns nicht, solange sie uns im Miteinander akzeptieren.

Leider rauben manche unsere Nester und verkaufen den Nachwuchs für Geld.

Eingeladen sind alle, unsere Lebenswelt kennenzulernen.

Ranger in Federow erläutern lebendig und eindrucksvoll.

    

    

Hinter einzelnen Schicksalen stecken viele Geschichten.

Im KZ Ravensbrück wird deutlich, das Erzählen über eigenes Erleben versiegt.

Neue Menschen sind geboren, die alte Generation stirbt aus.

Traut sich die Menschheit, aus der Vergangenheit zu lernen?

Ein Blick auf die Gegenwart erzeugt ungute Gefühle.

Radebrechend agiert die Welt im Moment.

Sonnenblume2

Vielfältig sind die Anlaufpunkte für Interessierte.

Offen und herzlich sind die Begegnungen, wenn Besserwessi beiseite bleibt.

Rechlin zeugt von einer ausgeprägten Militärvergangenheit.

Glashütte Zechlin, der klare Stechlin und das KKW bewegen die Region.

Erwähnt sei: unser Nahrungsangebot bei Betrieb des KKW war anders.

Heute forscht man, wie aus den kleinen Maränen wieder die großen werden können.

Auf der Domjüch liegt die ehemalige Landesirrenanstalt.

Leute kümmern sich um diesen historischen Flecken.

Trauen sich, ungewöhnliche Ideen anzugehen.

Eins wird oft nicht erwähnt:

Nur an den Sowjets liegt es, dass historische Bausubstanz noch da ist.

Eine riesige Aufgabe steht an:

Mit vereinten Kräften, Erinnerung zu bewahren und Zukunft zu gestalten!

     

    

Fritzens schönste Lebenszeit war in Rheinsberg, fern vom strengen Vater.

Lachen und sich freuen durfte er hier.

Und sein Schloss und den königlich gestylten Park genießen.

Ein besonderer Anlaufort ist der Beerenhof in Zechlin.

Gern erzählt der Inhaber aus der Familiengeschichte.

Einige richtig gute Ideen hat er gehabt in den verschieden Wendezeiten.

Lernen in der Ferne für das Daheim!

    

    

   

   

Zwischentöne gilt es zu beachten:

Unten wenig, oben ohne!

 

Ein Zusammenfinden zwischen ost und west haben wir Adler beobachtet.

Rechts und Links ist quer verrückt.

Zäune helfen nicht, um Fragen zu lösen.

Adler fliegen und sie schauen sich vieles abwägend an.

Eine Gemeinsamkeit vielleicht mit Radfahrern?

Habt Ihr die Slawen vergessen und deren Kultur?

Lasst Augen zwinkern und gebt gleichzeitig Laut.

Ein Fischadlergeheimnis verrat ich Euch dann.

Na, ich bin froh, dass ich hier fliegen kann und nicht radeln muss.

 

Habt Ihr heute schon Nachrichten gehört?

An vielen Orten sind ähnliche Fragestellungen wie hier.

Tausend Dank an den Schöpfer unserer gemeinsamen Welt.

 

 

 

 

Herzlich seid Ihr eingeladen, Kommentare hinzu zu fügen.

 

 

 


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