Dortmunder Energietour

blume„Seid nicht böse, wenn es kalt ist heute!“ So sagte Petrus in einem kurzfristig anberaumten Gespräch zwischen uns beiden kurz vor der Saisoneröffnung.

„Kälte spüren heißt, zu  erkennen, wie schön Wärme ist! Wenn nur zwei unter euch den Willen haben, die Sonne und Wärme gemeinsam zu genießen, dann garantiere ich, Petrus, für alle Eure  Fahrten in diesem Jahr schönes Wetter und alle besten Voraussetzungen.

Für trockenes Wetter hat er gesorgt! Schön war es, dass alle, die sich angemeldet hatten, erschienen waren. Der erste Blick zeigte: alle haben den langen Winter überlebt. Und sie sorgten für gute Stimmung und damit für Wärme! Gespräche über vergangene Touren wurden geführt, Erinnerungen ausgetauscht und Neugierde kundgetan, was es  auf sich hat mit den E-Bikes und anderes mehr; natürliches unbefangenes miteinander Umgehen und Freude haben und teilen, als wenn der Winter nicht gewesen wär.blume

Ellwira1

Klaus und zwei Arbeitskollegen von ihm haben uns Fragen rund um die Energieversorgung im Dortmunder Raum nahe gebracht, an der Windkraftanlage Ellwira und im Umspannwerk am Dortmunder Hafen. Ellwira2Der zuständige Energiekonzern hatte nichts dagegen, dass die drei  das machen, unterstützt hat er aber das auch nicht! Wenn da dreizehn Hansel auftauchen und fragen, was es denn mit unserem Strom auf sich hat, so gibt es wohl keinen Punkt im QM- Katalog des Unternehmens, den man dann abhaken kann. Dank an Klaus und seine Kollegen, dass sie uns so engagiert informiert haben. Das  nächste Mal muss mehr Zeit herhalten, um intensiver in die Materie einzusteigen!

blumeWas gab es noch?

Auf dem alten Hansagelände in Huckarde waren wir. Ein ehemaliger Mitarbeiter führte uns durch die Kokerei und gewährte uns Einblicke in Ruhrpottzeiten, die noch gar nicht so lange her sind.

Zwei Meinungen hört er immer wieder von Menschen aus aller Welt, die er differenziert bejaht:blume

Hansa1„Das Ruhrgebiet ist dreckig!“     (war es, jetzt ist der Dreck nicht mehr zu sehen.)

„Im Ruhrgebiet konnte man gut verdienen  (ja, aber nur deshalb, weil die Mitarbeiter nicht nur eine Schicht gefahren sind sondern wesentlich mehr)!“

Nebenan waren wir auf dem Gelände in dem dort angesiedelten Klettergarten. Kleine Kinder, alt und jung und auch Feuerwehrleute tobten sich dort aus. War unsere Pause! Hat Spaß gemacht, zuzuschauen! Salzkuchen gab es auch!

Konversionsprojekt Hansa, eins von vielen im Ruhrgebiet! Was unter der Erde die Grundwasserpumpen leisten müssen, damit das Gelände nicht absäuft, bleibt im Verborgenen. Im Umspannwerk Hafen erfahren wir, dass ein Riesentrafo nur dafür da ist, um diese Ewigkeitsaufgabe zu erfüllen.blume

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Der Schrebergarten durfte nicht fehlen. Die Hafenwiese im Dortmunder Norden. Leckeres gab es preiswert zu essen und es war Gelegenheit, sich zu verabreden und Vorfreude zu entwickeln für die Touren, die in diesem Jahr noch anstehen.


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