Sicherlich habt Ihr Reiseberichte von 2018 vermisst

Das waren die Touren in 2018 Die Ampeln zeigen an, wie die Anmeldestände waren. So bedeutet die grüne Ampel, dass noch genügend Plätze zur Verfügung standen, rot bedeutet: ausgebucht.

Radreisen 2018

Rad 18-1              Mi., 23. Mai – So., 27. Mai

Zwischen Frühaufstehen und Nicht – Sitzenbleiben.

Auf Radexpedition im Land der Frühaufsteher.

 

Rad 18-2         Mi., 13.- Mo. 18.Juni 2018

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Eulenspiegeleien im deutsch-deutschen Ostseeraum.

 

Rad 18-3         Mo., 09.- Fr. 13.Juli 2018            7 EZ/2DZ

Hessisch – Thüringische Grenzgeschichten. Mit dem Rad von der Wasserkuppe bis zum Weserzusammenfluss entlang Ulster und Werra.

 

Rad 18-4         Mo., 06.- Fr. 10.August 2018 

Kein Zweifel, das ist die Eifel.
Mit dem Rad entlang Kyll und Mosel.

 

Rad 18-5         Do., 30.08. –  Di. 04.09.2018

Das Heute an Tauber und Main – Erinnerung an das Gestern,

Traum vom Morgen.

 

Rad 18-6              15. – 17.10.

Glück auf Zukunft. Der Bergbau im Ruhrgebiet und die Zeit danach.

 

 

Tagestouren

28. April: RS 1, Grugatrasse, Ruhrradweg ab und an Mühlheim.*

 

12. Mai: Rund um Warendorf*

 

 

20. Sept.:Rund um Werne an der Lippe*

 

 

06. Okt.: Im Braunkohlerevier unterwegs. Rund um Kaster.*

 

 

Rein statistisch kommen die Touren mit ihren Themen dann wohl an. Einzige Ausnahme war die Tagestour zum Thema Braunkohle. Gleichzeitig fand im Hambacher Forst eine Demo statt. Ein Besuch dort war zwar gar nicht geplant, die Diskussion hat aber vielleicht doch abgeschreckt, sich in die Region zu begeben.

 

Alle anderen Touren waren vom Erlebniswert sehr erfreulich, alle zwischen weinendem Lachen und lachendem Weinen, auf jeden Fall zum Nachdenken und durchaus geeignet, seinen eigenen Weg zu neuen Horizonten zu beschreiben: in den östlichen Bundesländern, entlang der deutsch-deutschen Grenze in Thüringen, an der Ostsee, an Tauber und Main, an Kyll und Mosel, im Ruhrgebiet.

Unsortiert einige eindrucksvolle Anlaufstationen, die mir im Nachhinein einfallen: Turmuhrenmuseum an der Tauber, Priwall und seine wechselvolle Geschichte, Point Alpha und der Kalte Krieg, Ausbildungszeche RAG, Werksbesichtigung Opel, Pretzien und die Hochwasserproblematik, Fluchtgeschichten und Grenzschicksale, der Mehrgenerationenhof in Rothenhausen, der Deutsche Wetterdienst auf der Wasserkuppe, Blicke hinter verschlossene und verborgene Türen in Lübeck und Schwerin, die Diskrepanz zwischen Häuserleerstand und Vollbeschäftigung in Kyllburg, die Werksbesichtigung beim Schulmöbelhersteller VS in Tauberbischofsheim, Fragezeichen rund um EON in Hochstädt ….und….und….und.

Über Misslichkeiten, die passiert sind, will ich im Nachklapp gar nicht meckern, aber vorausschauend einen Wunsch äußern:

Liebe Radler, die Ihr gedenkt, Euch ein Pedelec zuzulegen, macht das altersmäßig bitte rechtzeitig. Die Unfallgefahr mit einem solchen Gerät ist hoch, wenn Ihr es nicht gewohnt seid und die Reaktionsgeschwindigkeit nicht mehr so ist, wie in jüngeren Jahren.

Ansonsten freue ich mich auf die Touren 2019, auf gemeinsame Wege zu neuen Horizonten.


Einen Kommentar schreiben