Havelland/Potsdam/Berlin ´08

Unter dem Motto “Deutschland 008 – ‘nen paar Meter links daneben” waren wir vom 09. bis 14.06.2008 im Havelland und in Berlin unterwegs:

1.Tag (Mo):

  • Das alte Olympische Dorf und seine Gegenwart (qualifizierte Führung)
  • Die Militärgeschichte der Region und die Gegenwart unter Berücksichtigung der verschiedenen Wendezeiten rund um Spandau
  • Das Fort Hahneberg, ein Kuriosum in Berlin. Qualifizierte Führung.

2. Tag (DI):

  • Die besondere Situation der Heilandskirche in Sacrow  im geteilten Deutschland.
  • Mit  dem Wassertaxi über Glienecker Volkspark, Cecilienhof, Babelsberger Park, Glienicker Brücke zur Anlegestelle Sanssouci. „Geschichte und Gegenwart erspüren“
  • Das Preußentum in Potsdam. Qualifizierte Führung im Park Sanssouci.
  • Die Bedeutung der Region für den Güterverkehr per Bahn

3. Tag (MI):

  • Die Geschichte und das Schicksal von Gutshäusern am Beispiel vom Anwesen derer von Ribbeck.
  • Die Funkstadt Nauen, qualifizierte Stadtführung.

4. Tag (DO):

  • Die Spandauer Zitadelle. Berliner Szenerie und was es damit auf sich hat.
  • Berliner Industriekultur(enmachenschaften), Siemens, Schultheiß, Borsig, AEG
  • Auf den Spuren der legendären Benzoleisenbahn“  Berliner Industriekultur
  • Exklaven im geteilten Berlin am Beispiel von Eiskeller

5. Tag (FR):

  • Die besondere Situation der Exklave Steinstücken im geteilten Deutschland
  • Der ÖPNV im Berliner Raum, eine Einführung in die Systematik.
  • Das neue unbekannte Berlin. Alternative Führung.

6. Tag (SA):

  • Auf den Spuren des Mauerradwegs
  • Qualifizierte Führung im Haus der Wannseekonferenz
  • Der Cecilienhof und das Potsdamer Abkommen

2 Kommentare

  1. 1. Michael

    Kommentar vom 5. Mai 2009 um 20:47

    Hallo Mitradelnde der Mannschaft von Karl-Heinz Hellweg,

    ich bin Ihr zeitweiliger Begleiter und Führer, wenn es um die Stadt Berlin geht. Schon seit mehreren Jahren habe ich das Vergnügen, diese muntere Radlerschar auf allen möglichen Wegen zu begleiten, bei Sonne und bei Regen. Und deshalb will ich einmal die Gelegenheit nutzen, Neulingen und Interessierten meine Sicht der Dinge näher zu bringen:
    Ich mache seit etlichen Jahren Führungen mit Gruppen verschiedenster Art, aber selten habe ich eine solch lockere aber gleichzeitig interessierte Truppe erlebt, wie jedes Mal die Radler aus Dortmund. Kein Rasen, gelassenes Kurbeln und Erkunden, Meile um Meile. Und wenn das Wetter mal nicht mitspielt, kein Grund uncool zu werden. Man streift sich was wasserdichtes über und weiter geht’s. Wie gesagt, die Gesamtstimmung in der Gruppe macht die Musik und die war jedes Mal wieder toll. Wirklich. Und gewiss hat Meister Hellweg seinen Anteil an dieser gelassenen Art, die das gemeinsame Fahren erst so richtig zum Lernen und Erholen geeignet macht. Ich freue mich schon wieder auf den Sommer, wenn es wieder heißt: Storchendörfer und Hauptstadtflair – mit dem Fahrrad unterwegs im Havelland und in Berlin. Willkommen in Berlin!
    Michael

  2. 2. kalle

    Kommentar vom 5. Mai 2009 um 22:06

    Na, da wird “Meister” Hellweg aber richtig rot hinter den Ohren! Diese Radtouren klappen ja nur, wenn uns kompetente Einheimische vor Ort begleiten und uns authentisch Einblicke hinter die Kulissen gewähren jenseits von Reiseführern und Pressemitteilungen. Mit dem Michael Voigtländer ist da ein Glücksgriff gelungen! Jedem Berlinreisenden kann ich nur empfehlen, ihn als Reiseführer zu wählen.
    Für alle, die es interessiert der Wortlaut eines Briefes an ihn:

    Hallo Michael Voigtländer,
    seit einigen Jahren haben wir es nun schon miteinander zu tun, ich als ehrenamtlicher Begleiter von Bildungsradreisen innerhalb der Evangelischen Erwachsenenbildung von Westfalen, Sie als kompetenter Ansprechpartner im Berliner Raum. Ich möchte mich herzlich bedanken für die kompetenten Führungen, die sie bei allen Gruppen geleistet haben. Sie haben Orte gezeigt, die in keinem Reiseführer stehen, Sie stehen für mich für eine andere Seite von Berlin, für die, die ein paar Meter links daneben liegt, aber Volksschnauze voll treffen. Sie benennen diese Volksmeinung in Ihren Führungen deutlich, geben aber immer sachliche Hinweise und tragen somit bei zu intensiven Lernprozessen, die unsere TeilnehmerInnen in ihre private Welt zurücknehmen, überdenken und als Gedankenpotential weitergeben an andere. Ich habe Sie bei all unseren Begegnungen als kompetenten Menschenkenner erlebt, dem es gelingt, Ich – Du – Wir, mit den all damit verbundenen Fragen in das jeweilige Gruppengeschehen am erlebten Ort einzubringen.
    Ich freue mich auf unsere gemeinsamen Vorhaben in 2009 und auf gemeinsames weiteres Lernen!

    Karl-Heinz Hellweg

    Wer Berlin bereist, ist gut beraten, Michael Voigtländer als Stadtführer zu gewinnen! Er hat eine eigene Homepage, auf der seine vielfältigen Angebote, insbesondere zu der Berliner Industriekultur zu finden sind: Berlin Industriekultur
    Sein Motto ist: ” In Berlin bewegt man sich nicht auf Sicht sondern nach Gehör!” Dennoch hat er einen Blick für kleine, aber wichtige Details, die er auch per Foto festhält. Unvergesslich für mich, dass er bei einer Führung am neuen Berliner Hauptbahnhof darauf aufmerksam gemacht hat, dass die Scheiben der imposanten Glasfront nicht wie üblich mit einem X-Schanier befestigt sind, sondern mit M-Schanieren, einer Sonderanfertigung, die der Noch-Präsident der DB für sich selbst als Denkmal gesetzt hat. Nur ein kleines Beispiel für die Auffassungsgabe von Michael Voigtländer. All das, was er als geborener Berliner gesammelt an solchen “Kleinigkeiten” erlebt, gibt er lebendig an Gruppen, die er führt, weiter. Er kennt die Würstchenverkäufer am Alex, er wandelt mit Gruppen auf Döblins Spuren, er scheut sich nicht, die eine oder andere verbotene Tür zu öffnen, er hat Schlüssel in der Tasche für ansonsten unzugängliche Orte, und er weiß sogar, wie man direkt am Brandenburger Tor kostenlos eine Toilette benutzen kann.
    Hoffentlich weiß er, dass er nun auch rot hinter den Ohren werden darf! Ich jedenfalls bin froh, dass ich mit meinen Mitradlern seine Bekanntschaft habe machen dürfen und freue mich auf kommende Touren mit ihm!
    Kalle

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